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Freitag, 17. August 2007

Hong Kong III

kleine Erleuterung noch von mir: die Fotos kann ich im Moment leider nicht bearbeiten, deswegen sehen die farblich alle etwas seltsam aus. Ich hoffe, dass ich in einem besseren Internetkaffe das aendern kann.

Die Buddha Statur war fuer mich auch nicht so unspecktakulaer wie fuer Axel. Auch wenn wir beide mit Religion nicht viel anfangen koennen, so war es doch interessant. Schon allein die Landschaft war wunderschoen und es war sehr entspannend mal aus der Stadt raus zu kommen. Wir freuen uns beide schon auf Tibet, wenn wir endlich in die Natur kommmen, und aus den stinkenden Hostels rauskommen!

Right here I have to say a very big THANK YOU to Laetitia and Fanny. We had a really good time with you. It felt like having friends in a foreign city and that always makes the city less scary. Even though we might not be able to remember everything that you told us, we have definately learned a lot a but HK and the people here.

Donnerstag, 16. August 2007

Hong Kong II

Hallo liebe Lesenden,

so langsam hat sich das Chaos von dem Michi im letzten Post noch geschrieben hat gelichtet. Nachdem er gestern frueh mal auf der DHL Seite den Paketstatus gecheckt hat, hiess es da nur "could not be delivered". Da bekamen wir erstmal Muffensausen und sind schnurstracks zur DHL Niederlassung gelaufen. Keine 10 Minuten spaeter hatten wir aber die Pakete in der Hand bzw im Taxi. Die Erleichterung kann man sich kaum vorstellen. Wir hatten uns schon ausgemalt drei weitere Wochen in diesem schwuelen Moloch verbringen zu muessen um auf eine erneute Sendung zu warten. Aber das Problem stellt sich ja jetzt nicht mehr.

Im Hostel haben wir schnell die Pakete ausgepackt und die Ausruestung in den Fahrradpacktaschen verstaut. Danach gings gleich weiter zum (Fern-)Bahnhof. Haben gleich mal die Zugtickets nach Peking gekauft. Es war nur noch die billigste Kategorie frei, da mussten wir nicht lange ueberlegen: 60 Euro fuer fast 3000km Strecke in 24 Stunden im "Hard-Sleeper" Abteil. Davon kann man in D wohl schon lange nur noch traeumen. Wegen unserem Uebergepaeck scheint es endlich mal keine Probleme zu geben.

Abends dann das Highlight unseres bisherigen Aufenthalts in Hong Kong: Das erste Date mit zwei Asiatinnen! Michi hatte Laetitia, so ihr englischer Name den sich die Hong Kong People anscheinend in der Schule aussuchen koennen, ueber den Couch Surfer Club, eine Internetplattform fuer Reisende, kennengelernt. Sie konnte uns zwar keine Uebernachtungsmoeglichkeit geben, dafuer aber die Stadt und etwas lokale Spezialitaeten naeher bringen.

Per Telefon haben wir uns also zum "Hot Pot" verabredet - ich dachte gleich an Whirlpool und sowas, lag aber daneben. Der Hot Pot ist einfach ein zweigeteilter Topf in der Mitte des Tisches, in dem eine scharfe und eine normale Bruehe mit massig Knoblauch und Kraeuterkram schwimmen. Wir haben dann den ganzen Abend damit verbracht, alle moeglichen Tierkoerperteile darin zu garen und zu essen: Schwimmblase vom Fisch, Kuhmagen (fuer meine Medizinerkollegen: Die Schleimhaut liegt nicht wie bei uns in Falten, sondern hat eine noppige Oberflaeche, schmeckt aber wie die Schwimmblase nach nix), Tintenfisch, Garnelen, Austern, Miesmuscheln, Reisnudeln, geronnenes Schweineblut, Wurst, Fisch- und Fleischbaellchen, Teigtaschen, roher Schinken, Sprossen, Gemuese etc. mehr faellt mir gerade nicht ein. Jedenfalls schmeckt uns das asiatische Essen wirklich gut, gar nicht so scharf wie ich befuerchtet hatte. Die Preise in Hong Kong sind allerdings noch nicht auf dem gewuenschten Backpacker Niveau. Unter 3 Euro ist ein Mittagessen von dem wir satt werden kaum zu bekommen.

Das Gespraech mit Laetitia und ihrer Freundin Fanny war auch echt nett, wenn auch die beiden von sich aus wenig gefragt haben, so haben sie doch immer schoen brav alles beantwortet was wir wissen wollten wie z.B.: Wie findet ihr die politische Lage hier? Geht so. Was haltet ihr von den Chinesen? Eher nicht viel. Wie alt seid ihr? 27 und 30, sahen aber viel juenger aus. Wann ziehen die Hong Konger zu Hause aus? Wenn sie Kinder kriegen. Die beiden sind Krankenschwestern. Also haben wir ziemlich viel ueber die Schichten hier und in Deutschland geredet und was einen halt sonst noch so am Arbeitsleben im Krankenhaus interessiert. Fanny ist zum Beispiel auf einer Infektionisstation wo sie die SARS Kranken betreut hat. Im Zuge der Epidemie auch bei den Essstaebchen, deren Handhabung wir so langsam drauf haben, einiges umgestellt: Um das Essen von der gemeinsamen Platte in das persoenliche Schaelchen zu schaffen kann jetzt ein eigenes Paar Staebchen benutzt werden, macht aber keiner. Manche Fragen konnten die beiden auch nicht beantworten: Wann und wieviel Kinder wollt ihr denn mal so haben? Mit der Direktheit unserer Fragen hatten sie wohl nicht gerechnet, nahmen es uns aber auch nicht uebel. Nach dem Essen waren wir noch ne Stunde im Pub wo Michi und ich ein 5 Euro Bier getrunken haben. Michis Fotolust war schier unersaettlich, das beeindruckte auch die Maedels.

Am End waren wir mal wieder erst um zwei im Bett, aber es hat sich gelohnt. Heute morgen waren wir dann schon wieder mit Laetitia und Fanny zum Fruehstueck verabredet. Das Restaurant war wie schon das erste so ein Insider, wo man als normaler Touri einfach nicht hinfindet. Diesmal gab es noch nicht mal englische Speisekarten was uns die Qual der Wahl gluecklicherweise ersparte. In der Folge bekamen wir fuer laecherliche 3 Euro pro Nase wieder lauter exotische Sachen aufgetischt. Bei dieser Art Brunch werden all die kleinen Gerichte in Bambuskoerbchen gegart und so auf den Tisch gestellt: Huehnerfuesse (nicht dampfgegart), Reisbaellchen frittiert, Reis im Lotusblatt, Fischbaellchen mit Teighuelle (ueberhaupt gibt es andauerd Fleisch oder Fisch oder Gemuese in Teig eingehuellt, Fleischgefuellte Broetchen, bla bla bla.

Wir waren wirklich uebersatt, aber das Programm ging weiter: durch den Flower Market, eine Ansammlung von Pflanzengeschaeften, ging es zum Bird Market, eine Ansammlung von Leuten die Voegel in kleinen Kaefigen verkaufen. Ganz schoen abartig. Mit Tierschutz nehmen die Leute es hier eher nicht so genau. Auch im Aquaristikviertel mit locker 30 Geschaeften mit identischem Sortiment mussten die Fische in winzigen Tuetchen ausharren. Durch unseren beiden Fuehrer haben wir einen Fahrradladen aufgetrieben wo es Helme zu moderaten Preisen gab. Sogar mit Guetesiegel vom TUEV Rheinland, hoho.


Die Zeit mit Laetitia und Fanny neigte sich dem Ende zu, da mussten wir noch schnell zwei Hong Konger Spezialitaeten probieren: verschimmeltes Tofu, frittiert (angeblich aehnlich wie Kaese). Schmeckte dem Michi wie erwartet gar nicht, ich fands ganz ok. Ausserdem gab es einen kleinen Blaetterteigkuchen mit Eierfuellung, lecker.


So langsam brach dann beim Michi der Sightseeing Stress aus und wir mussten schnell zur Insel Lan Tau fahren, um dort mit dem Bus zu grossen Buddha Statue zu fahren. War alles recht unspektakulaer, ich hab mich irgendwie am meisten ueber den tollen Empfang fuer unseren GPS-Empfaenger gefreut. Irgendwie war diese Buddha Statue auch eher eine Geldquelle der Buddhisten, an jeder Ecke gabs Souvenierstaende mit Nippes. Da wir ja mit dem Bus die 600 Meter Hoehe gemacht hatten mussten wir uns anderweitig verausgaben. Sind also schnell nach Hong Kong Island zurueckgefahren und haben den Victorias Peak erklommen, den hoechsten Berg mit Sicht auf die City. Die Aussicht war wirklch ganz gut, die Fotos sagen da einfach mehr als man so beschreiben kann. Zurueck sind wir aber mit der Standseilbahn gefahren, wie es auch die Chinesen alle machen.


Bis zum naechsten mal dann, mit wahrscheinlich weniger kulinarischen Details.



Mittwoch, 15. August 2007

Hong Kong



Totales Chaos in Hong Kong! Wir sind sicher angekommen und haben ein Guest House gefunden, dass uns die erste Nacht gleich mal den doppelten Preis hat zahlen lassen. Aber die ersten Probleme traten ja schon in Frankfurt auf, wo sie uns nicht nach HK lassen wollten, da wir kein Rueckflugticket haben. Also mussten wir eines kaufen, und haben es auch extra mit Kreditkarte bezahlt, damit wir hier schneller das Geld zurueckbekommen. Von wegen! Heute waren wir in dem Buero von Qatar und sie meinten, dass sie es auf Kreditkarte gar nicht zurueckerstatten koennen, und es erst mal nach Frankfurt schicken muessen. So ist unser Budget etwas angespannter als gedacht, aber vielleicht haben wir ja Glueck, und koennen die naesten zwei Naechte kostenlos bei einem Couchsurfer schlafen.

Ansonsten ist HK eine gigantische Stadt. Wir hatten noch keine Zeit Sight Seeing zu betreiben, aber auch so haben wir schon einen ersten Eindruck bekommen. Gross, Laut und sehr lebendig! Leider lag die Stadt bis jetzt immer im Smog trotz des Regens den wir hier immer wieder haben. Bilder kann ich leider noch nicht hochladen, aber es kommen spaeter sicher noch welche hinzu.

Und zum Schluss noch die beste Nachricht: wir haben unsere Raeder unbeschaedigt am Flughafen bekommen. Auch kein Uebergepaeck musste nicht bezahlt werden, da sie gar nicht gewogen wurden. Heute haben wir die beiden dann zusammengeschraubt. Sie sind voll funktionsfaehig. Auch wenn wir uns heute noch nicht getraut haben rad zu fahren, werden wir die naechsten Tage einen Helm kaufen, und uns dann in den verrueckten Verkehr schmeissen.

Dienstag, 14. August 2007

Arrived in Doha

Bis auf ne kleine Trombose bei Michi gehts uns bestens!! Waehrend der schon im Aufwachraum liegt schluerf ich hier gemuetlich nen Kaffee...

Melden uns dann wieder aus Hong Kong.

Axel

Montag, 13. August 2007

Abschied

Ein kurzer Blick auf die Uhr... es sind noch genau 12 Stunden und 23 Minuten bis zum Abflug, insofern alles klappen wird. Axels Fahrrad ist immer noch nicht eingepackt und das Handgepäck liegt weit verstreut in meinem Zimmer. Der heutige Tag war vollgestopft mit Organisatorischem und morgen früh um 8 Uhr kommt Axel schon wieder vorbei. Aber wir schaffen auch den Rest noch. Ansonsten gibt es in Hong Kong genügend Zeit während wir auf unser Gepäck warten.

Mit diesem Eintrag möchte ich mich noch mal bei all unseren Freunden bedanken. Es war ein schöner Abschied. Ich freue mich jetzt schon auf die Willkommensparty. Auch einen lieben Gruß an alle Hamburger, die nicht kommen konnten, und speziell für Christoph: war cool, dass du noch da warst! Aus Deutschland gibt es nun nichts mehr zu berichten, das nächste mal also aus Asien!

Bilder von der Abschiedparty